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2013
Sardinien

Reiseberichte

Motorradreise vom 31. Mai - 13. Juni 2013 nach Sardinien

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Motorradreise vom 31. Mai - 13. Juni 2013 nach Sardinien

Samstag, 31. Mai 2013 – Safenwil-Genua Fähre MOBY OTTA
Bei strömendem Regen loszufahren verlangt uns eine gehörige Portion Überwindung ab, doch die Fähre wartet nicht… Als ob dem nicht schon genug wäre vergesse ich meinen Geldbeutel mit den Ausweisen und das iPhone zuhause und muss von der Tankstelle nochmal heim fahren. Nach dem Seelisberg lässt der Regen nach und wir fahren ohne Halt gleich weiter ins Tessin. Die Regenkleider behalten wir noch ein Weilchen an, denn sie schützen uns vor der Kälte. Erst in Italien wird es langsam wärmer.

Wir sind früh in Genua, haben aber einen falschen Endpunkt eingegeben und müssen deshalb etwas suchen. Wir sind fast richtig, doch beim Abzweiger scheint es, als ob wir auf die Gegenfahrbahn fahren müssten. Also stoppt Peter bei den kurz darauf am Strassenrand stehenden Polizisten und fragt nach dem richtigen Weg. Diese halten kurzerhand den Verkehr auf der 4spurigen Strasse und winken uns sechs Motorräder über die doppelte Sicherheitslinie auf die andere Seite. WOW!
Das Einschiffen verzögert sich ein wenig, weil es auf dem Schiff noch irgendeine Panne gibt, die erst behoben werden muss. Als es dann los geht wird es wie gewohnt ziemlich hektisch und wir müssen Ruhe bewahren, damit nicht irgendein Ungeschick passiert.

1. Juni 2013 Olbia – Santa Teresa
Golfo Aranci - Porto Cervo (Costa Smeralda) - Arzachena - Palau - Santa Teresa- Cabo Testa - Hotel Corallaro**** Santa Teresa Gallura

Die Einfahrstrecke auf Sardinien ist kurz und wir fahren gemütlich nach Golfo Aranci, an die Costa Smeralda, über Baia Sardinia, ans Capo Testa und zum Hotel Corallaro, das wir wegen ungenauer Koordinaten etwas suchen müssen.

2. Juni 2013 Santa Teresa – Alghero
Abstecher Costa Paradiso - Porto Torres - Castelsardo - Cabo Caccia - Hotel L'Olivar Alghero

Der Ausflug zur Costa Paradiso ist das Highlight des heutigen Tages. Am Capo Cáccia möchten wir eine Rast einlegen und gemütlich etwas trinken – doch dazu bräuchte es ein Restaurant oder zumindest einen Kiosk. Nichts dergleichen …, deshalb fahren wir nach der Pause etwas früher als geplant zum B&B L’Olivar, wo wir uns erst auf ca. 17.00 Uhr angemeldet hatten und deshalb vor verschlossenem Tor stehen. Doch schon 30 Sekunden nach meinem Anruf steht Emanuele auf dem Platz um uns zu empfangen. Ein Taxi bringt uns ins 4 km entfernte Alghero, wo wir nach dem Stadtbummel in der Taverne fein speisen.

3. Juni 2013 Alghero – Guspini
Bosa - Cuglieri - Riola - San Salvatore - Oristano - Arborea - San Antonio d'Santadi – Guspini Hotel Sa Rocca****

Kurven Kuren Kurven – es ist eine wahre Freude!

Auf einer der geraden Strecken über Felder verliert René bei einer Bodenwelle seine Kamera. Sie springt aus dem sich öffnenden Topcase. Glücklicherweise haben wir Peter H. als Schlussmann, der nicht nur immer auf den letzten wartet sondern auch verlorene Gegenstände wieder einsammelt. Das Hotel Sa Rocca liegt zwar etwas ausserhalb von Guspini, doch das GPS führt uns wieder einmal durch die engsten Gässchen der Stadt, wo die Einwohner diese so zuparkieren das kaum ein Durchkommen ist, weil sich eigentlich nie ein Fremder hierhin verirrt. Weil wir der Sache nicht ganz trauen fragen wir eine an der Tür stehende Frau, wo wir denn lang fahren müssen und sie macht uns unkompliziert eine ganz adäquate Zeichnung mit guten Kilometerangaben von unserem Weg bis zur Unterkunft.

4. Juni 2013 Guspini – Costa del Sud(Teulada)
Iglesias - San Giovanni - Auf Insel Sant Antico - Giba - Sant Anna - Costa del Sud Hotel Baia delle Ginestre (Teulada)

Die erste Wegstrecke über Iglesias ist wiederum kurvenreich und wunderschön. Von Portoscuso geht es mit der Fähre nach Carloforte auf der Insel San Pedro. Vom Hafen biegen wir rechts statt links ab und fahren statt Richtung Westen ans Capo Sándalo über eine steile Betonstrasse Richtung Norden um dann über eine schmale Seitenstrasse in die Hauptstrasse zum Kap einzubiegen, wo es entgegen unserer Annahme weder ein Restaurant noch einen Kiosk gibt, wo man etwas hätte trinken können. Es ist zwar wunderschön, aber auch sehr heiss und so fahren wir bald wieder zurück um etwas Kühles zu uns nehmen zu können. Anita und ich erkunden das kleine Städtchen auf eigene Faust. Wir finden hübsche Gässchen, weiss gekälkte Treppen und geniessen die wunderbare Aussicht vom „Schlosshügel“ über den ganzen Ort, stellen einem verdutzten Getränkehändler seinen Rolli aus „unserem Bild“ und fotografieren zu guter Letzt auch ihn in seinem Reich im gewölbten Naturkeller. Um 17.10 Uhr bringt uns die Fähre zur Insel Sant’Antiocco von wo ein Damm zum Festland führt. Bis ins Hotel ist es nicht mehr weit und hätten wir gewusst, dass das Restaurant dort nicht in Betrieb ist hätten wir schon unterwegs Nachtessen können. Denn nun müssen wir ins 12 km entfernte Teulada zurückfahren um etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Um nicht in der Dunkelheit fahren zu müssen stellen wir nur kurz das Gepäck ins Zimmer und machen uns gleich auf den Weg. Schon nach drei Kilometern finden wir am Strand ein Restaurant, werden jedoch von einem „Clochard“ schon angepfiffen bevor wir nur richtig parkiert haben, irgendwas ist dem Kerl über die Leber gekrochen…
Der hat jedoch mit dem Restaurant nichts zu tun, weshalb wir uns trotzdem nach der Speisekarte erkundigen. Ui, es gibt hier nur Gerichte mit Meeresfrüchten und Fisch, aber sonst gar nichts. Das passt nicht allen und deshalb beschliessen wir, doch bis in die Stadt zu fahren und finden gleich am Ortseingang eine feine Pizzeria mit freundlicher Bedienung.

Die Hotelanlage Baia delle Ginestre wäre eigentlich ganz nett und vor allem grandios gelegen. Aber das Öffnen der Schränke in den grosszügigen Zimmern verlangt wohl etwas mehr Fingerspitzengefühl – Nein nein, das ist keine Schiebetüre und die leuchtenden Dinger da oben sind keine Schrankgriffe, sondern Spotlampen – oder waren es zumindest bevor sie zersplittert im Zimmer verteilt auf dem Boden liegen….

5. Juni 2013 Costa del Sud (Teulada) – Muravera
Pula - Cagliari - Villasimius – Muravera B&B Luna & Limoni

Nachdem wir Cagliari im Süden durchfahren haben machen wir östlich der Stadt an einem Sandstrand eine längere Mittagsrast.

Muravera: Das liebevoll dekorierte B&B Luna&Limoni liegt zentral im Ort, verfügt über ein grosszügiges Zimmer und wir werden freundlich und zuvorkommend bedient. Am Abend erreichen wir das uns empfohlene Restaurant “Su Nuraxi” bequem zu Fuss.

6. Juni 2013 Muravera – Oliena (7‘000 Einwohner)
Villaputzu - Tertenia - Tortoli - Dorgali – Oliena B&B Oliena

Das Frühstück mit frischem Fruchtsalat und Orangensaft von der eigenen Orangenplantage, Pancakes und selbstgemachter Confi ist vom feinsten!

50 km Kurven zwischen Tortoli und Dorgali - eine wunderschöne Strecke zum zügig fahren für Töfffahrer die sehr schnell unterwegs sind. Wir haben Superwetter und grandiose Aussichten an der Küste – der Abstecher zum “Punta Pedra Longa“ ist absolut lohnenswert.

In Oliena haben wir wieder ein B&B gebucht. Wir werden gastfreundlich empfangen und bekommen gleich einen Apéro angeboten. B&B’s sind eine gute Wahl, sie sind persönlich, sauber, preiswert, äusserst freundlich und haben oft grosszügige Zimmer.

Das Nachtessen im Hotel von Oliena mundet nicht allen gleichermassen. Während ich das geschmorte Wildschwein ganz gut finde isst Peter das Gericht nur widerwillig. Die Kalbsspiessli sind nur „saignant“ gebraten und damit hat Otti ein bisschen Mühe. Anita hat Gnocchi bestellt und eine etwas andere Sauce dazu erwartet. Als Beilage gibt es keine grosse Auswahl – wir hatten uns so auf das gegrillte Gemüse gefreut, doch dieses figuriert zwar auf der Karte, nicht aber wirklich im Angebot. Die Abrechnung überrascht uns dann ein wenig, denn verrechnet werden nur die Speisen und das Gedeck – Wein, Wasser und Kaffees sind inklusive.

7. Juni 2013 Oliena – Fonni
Mamaiada - Gairo - Seui - Aritzo - Tonara - Fonni Hotel Parco Donnortei***

Heute geht’s auf der Schnellstrasse Richtung Süden bevor wir über Pässe mit Kurven bis zum Abwinken die Fahrt so richtig geniessen können. Auf engen Strassen führt uns das Navi in Fonni zum Abbiegen direkt vor eine Tafel „verbotene Fahrrichtung“. Wie schon öfter gibt es auch hier eine Umfahrung um auf die andere Seite der Stadt zu gelangen und deshalb gibt Peter die Anweisung zu wenden. Weil ich nicht auf der steilen Gasse umkehren will fahre ich dazu auf den „Dorfplatz“, wo auch ein Abzweiger auf die andere Seite angegeben wäre…

Das Hotel Parco Donnortei liegt ein paar Kilometer ausserhalb der Stadt, wunderschön auf dem Land. Zur Begrüssung werden uns Kaffee und ein Glas Wein spendiert. Zum Nachtessen kocht die Inhaberin persönlich typisch sardische Speisen: Antipasti: Rohschinken, Speck, kaltes Fleisch, eingelegte gekochte Rüebli & Gemüse und Oliven. Erster Teller: Ravioli mit Ricotta und Hackfleischsauce. Zweiter Teller: Salat (grün/Tomate), Lammfleisch. Dessert: Creme caramel, Kaffee, Meringues, Amaretti, Grappa, Myrto. Dazu gibt es Wein und Wasser. Mmmmh fein!

8. Juni 2013 Fonni – Nuoro
Dreieck um Fonni - Gavoi - Olzani - Alestis - Ghilarza - Ottana - Orani – Nuoro Hotel Sandalia***

Um auf schnurgeraden Schnellstrassen durch die Gegend zu rasen sind wir nicht nach Sardinien gereist. So wählen wir heute die alte Parallelstrasse, die leider nicht mehr unterhalten wird und einige Löcher aufweist. Otti weicht dem ersten dieser ziemlich grossen Löcher elegant aus, wird aber vom nächsten voll überrascht. So erleidet er einen tollen Flug, bei dem der Koffer aus der Halterung springt und nur noch an einem Punkt hält. Er wird eine ganze Weile so mitgeschleift, bevor uns Renés Hupzeichen zum Anhalten veranlasst und wir mit vereinten Kräften den inzwischen etwas lädierten Koffer wieder richtig einhängen können

9. Juni 2013 Nuoro – Mores
Bitti - Budduso - Bultei - Foresta di Burgos - Mores – (Ozieri) Hotel Janas Country Resort***

Der kurze heftige Regen während der heutigen Fahrt durchnässt meine Hose innert nur fünf Minuten bis auf die Haut. Beim kurzen Halt ziehen wir die Regenkleider nicht an, denn es wird schon wieder heller und nass sind wir ja eh schon. Ich stopfe mir aber ganz eilig ein Frotteetuch in die Hose, denn das Nass ist beim Fahren sehr unangenehm und kalt. Schon zehn Minuten später stoppen wir in einer Bar, wo die nassen Kleider wieder trocknen können.

Bei der Ankunft in „Janas Country Resort“ werden wir gleich von zwei Seiten herzlich begrüsst. Gastgeber und Gastgeberin kümmern sich rührend um uns. Das Nachtessen wird von der Dame des Hauses persönlich zubereitet und serviert: Pasta mit geriebenem Parmesan, Fisch in der Salzkruste, Kartoffeln und Salat. Zum Dessert gibt's eine Spezialität: Käse im Teig gebacken mit Honig. Zum Essen gibt es Wein und Wasser, zum Kaffee einheimisches Gebäck.

Die sardische Sprache ist eine romanische Sprache, sie enthält aber viele spanische Elemente und seit heute wundere ich mich nicht mehr, dass viele Leute eingewilligt haben, wenn wir gebeten haben uns in Spanisch zu verständigen. Der spanische Einfluss ist darauf zurückzuführen, dass Sardinien lange Zeit von den Spaniern bevölkert war.

10. Juni 2013 Mores – I Giardini de Porto Cervo
Ozieri - Tempio Aglientu - Santa Teresa - Palau - Arzachena - Porto Cervo Hotel Bagaglino I Giardini****

Wir wären gern noch etwas in „Janas Country Resort“ geblieben, das war wohl der Höhepunkt unserer Reise. Da hat einfach alles gestimmt!
Das Hotel Bagaglino I Giardini in Porto Cervo verfügt über Appartements. Das ist zwar sehr grosszügig, doch wir vermissen den persönlichen Kontakt – hier geht es nur ums Geschäft.

11. Juni 2013 Porto Cervo
Mit dem Taxi fahren wir in den Ort um im Hafen die teuren Yachten und im Städtchen die hübschen teuren Boutiquen zu bewundern. Hier fehlt keine der exklusiven Marken: Gucci, Versace, Cartier, Iceberg, Tourbillon… und was das Herz sonst noch so alles begehrt…

Porto Cervo erinnert uns kaum noch an den Ort, wo wir schon vor 25 Jahren ein oder zwei Nächte verbracht haben. Was an der Costa Smeralda gleich geblieben ist, sind das smaragdgrüne klare Wasser und der immense Luxus, der schon von den Kleinsten zur Schau gestellt und in unzähligen Geschäften angeboten wird. Wer kann das bezahlen?

Am späteren Nachmittag haben wir noch ein wenig Zeit zum Sonnenbaden. Weil es so stark windet können wir keine Sonnenschirme aufspannen und so legen wir uns unter Schatten spendende Bäume. Nach einer Weile verspüre ich Lust zum Schwimmen und Anita schliesst sich freudig an. Das Wasser ist angenehm kühl und wir geniessen es richtig, das ist der perfekte Tag.

Zur gemäss Aussagen 300 Meter entfernten Pizzeria gehen wir ziemlich lang, denn es ist fast ein Kilometer, und erst noch steil bergauf. Die Angaben hier sind halt allgemein etwas ungenau, auch wenn sie von anderen Schweizern stammen. Das angeblich 10 Meter entfernte Restaurant lag auch schon gute 100 Meter weiter weg … Der lange Weg lohnt sich aber, denn die Pizzas sind nicht nur riesig sondern auch sehr lecker.

12. Juni 2013 I Giardini de Porto Cervo – Isolas Maddalena & Caprera – Olbia Fähre MOBY DREA
Ursprünglich war der heutige Abstecher auf die Inseln nicht geplant, aber weil wir ja gestern einen Töff freien Tag verbracht haben und heute das Hotel sowieso am Vormittag schon verlassen müssen passt die Reise auf die Inseln genau ins Programm.

Die Isola Maddalena haben wir schnell umrundet und so beschliessen wir noch kurz zur Isola Caprera, die über eine Brücke zu erreichen ist, zu fahren. Sehr weit kommen wir nicht, denn es handelt sich um ein Naturreservat und die Strasse führt nur gerade bis in die Mitte der Insel. So stoppen wir beim Kiosk um etwas Kühles zu trinken. Um stressfrei nach Olbia zu fahren und rechtzeitig anzukommen nehmen wir die 15.15 Uhr Fähre, so haben wir auch noch genügend Zeit um unterwegs etwas kleines zu Essen damit wir bis nach dem Einschiffen nicht verhungern.

Diesmal klappt alles wie am Schnürchen, die Wartezeit ist kurz und die Schiffsangestellten sind freundlich und hilfsbereit. Jedes Motorrad kriegt seinen Pfosten (zum Anbinden) und wir haben genügend Platz und Zeit zum Aus-/Umpacken, damit wir nicht alles in die Kabine schleppen müssen. Wir geniessen auf Deck den schönsten Sonnenuntergang der ganzen Reise!

Die Überfahrt ist angenehm ruhig, kein Wind geht und das Meer ist friedlich. Endlich wieder einmal auf See ohne seekrank zu werden.

13. Juni 2013 Genua – nach Hause
Obwohl die Strecke lang ist meistern wir sie in der Hitze ganz gut. Als Höhepunkt geht’s über den Gotthard mit seinen immer noch immensen Schneemauern. Trotzdem es mich da oben fürchterlich friert geniesse ich den Umstand, in diesem Jahr mit dem Töff den ersten namhaften Schweizer Pass gefahren zu haben. In Attinghausen stoppen wir im Burghotel um ein Güggeli zu verzehren. Es sind letzten Endes zwar nur drei, die sich für Poulet im Chörbli entscheiden, denn es gibt zu viele andere gute Sachen auf der Speisekarte – wie zum Beispiel Salatteler oder Fischknusperli.

Auf dem Rastplatz vor Dagmersellen verabschieden wir uns voneinander und es kommen alle glücklich und gesund zuhause an. Tschüss zäme, bis zum nächsten oder übernächsten Jahr!

Sardiniens Strassen sind perfekt ausgebaut und es ist eine wahre Freude zum Motorradfahren, wir haben es genossen!

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