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2014/2015
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21. Februar 2015 – El Cajon
Peter nimmt sich Zeit, wieder einmal den Unterteil des Wohnmobils zu inspizieren und stellt fest, dass nach wie vor alles in Ordnung ist.
Zwischen elf und zwölf Uhr haben wir einen Termin für die Reparatur unserer in der Baja etwas lädierten Frontscheibe. Wir haben gestern Nachmittag angerufen (877-664-8931) und erwarten den mobilen Kundenservice bereits heute auf dem Platz. Wir haben Glück, dass keiner der beiden Schäden grösser ist als eine 1 $ Note – das ist nämlich das etwas spezielle Mass, welches bei der telefonischen Auftragserteilung vorgängig abgeklärt wird. Die Technikerin April von Safelite Auto, macht eine fachkundige und saubere Arbeit und wir sind glücklich, dass die beiden hässlichen Löcher weg sind. Der Schaden ist kaum mehr sichtbar - Was uns jedoch noch viel wichtiger ist als der optische Eindruck, ist die Sicherheit, dass sich die Risse nun nicht weiter ausdehnen können. Jetzt hoffen wir, möglichst ohne weitere Steinschläge über die Runde zu kommen – und sonst kennen wir wenigstens eine kompetente Adresse.

23. Februar 2015
Bei Regen reisen wir von El Cajon nach Mission Bay, wo das Wetter ganz ordentlich ist und nur noch die Pfützen vom vergangenen Regen zeugen. Hier sind wir näher bei den Sehenswürdigkeiten von San Diego und können uns einfacher mit dem Bus oder dem Motorrad bewegen.

Unser erster Ausflug führt denn am Nachmittag auch gleich rund um die Mission Bay, damit wir eine Vorstellung davon bekommen, wo genau wir sind und wo der Radweg entlang führt.

24. Februar 2015 - San Diego
Meine Laufschuhe sind noch absolut im Topzustand, nur was drin steckt lässt zu wünschen übrig. Doch im Mission Bay Park muss man einfach etwas tun und die vielen Sportler animieren einen extrem. Peter entscheidet sich für eine Radtour und nachdem wir einander unterwegs begegnen hängt er gleich noch eine Runde an.

Kurz vor zwölf Uhr sprechen wir beim BMW Händler vor und fragen, ob er die Kette unseres Motorrads ersetzen und einen Ölwechsel durchführen könnte. Der hilfsbereite Mitarbeiter stellt sicher, dass Kette, Ritzel und Zahnkranz am Lager sind und schiebt unsere 800er freundlicherweise dazwischen, so dass wir bereits zwei Stunden später wieder davonbrausen können.

Vom 470 Meter hohen Mount Helix in La Mesa geniessen wir eine unglaubliche Aussicht auf das östliche San Diego County.

25. Februar 2015
Meine Räder möchten schneller - doch meine Beine lehnen sich dagegen auf – ach diese ständigen Verweigerungen... Wir radeln miteinander einmal um die Mission Bay, die zweite Runde nimmt Peter aber wieder allein in Angriff, man soll ja bekanntlich nicht übertreiben.

In San Diego gibt es ein paar historische Brücken, und die schauen wir uns heute an, nachdem wir zum Cabrillo National Monument auf Point Loma gefahren sind und von da die beeindruckende Aussicht über die ganze Stadt und den Hafen genossen haben. Das Cabrillo National Monument wurde zu Ehren von Juan Rodriguez Cabrillo errichtet, der 1542 als erster Europäer an Nordamerikas Westküste landete. Wie so oft sind wir plötzlich in ein Gespräch verwickelt und lernen eine ältere Dame kennen, die vermutlich aus finanziellen Gründen auf einem kleinen Segelboot lebt. Als Peter meint, es sei sicher schön ab und zu hinaus zu segeln meint sie ja bestimmt, aber das hätte sie bisher noch nie gemacht.

Die Cabrillo Bridge sehen wir auf dem Highway 163 und fahren unten durch, bevor wir sie dann auf dem Rückweg auch noch überqueren. Dieses imposante Bauwerk wurde 1915, also vor 100 Jahren, für die Panama-Kalifornien-Ausstellung errichtet und führt von der Stadt in den Balboa Park, wo sich ein Zoo, das historische Museum, und viele andere Attraktionen befinden.

Die 1912 für Fussgänger erstellte Hängebrücke über den Kate Sessions Canyon, die Spruce Street Bridge, verbindet die Front Street mit der Briant Street und ist in ihrer Art einzigartig in der Stadt.

1969 wurde die aussergewöhnliche, schön geschwungene Coronado Bay Bridge eröffnet. Sie ist 3‘400 Meter lang und verbindet die Coronado-Insel mit der Innenstadt von San Diego.

26. Februar 2015
Das Gaslamp Quarter hat eine farbige Vergangenheit. Es erhielt seinen Namen von den Gaslampen, welche die Strassen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert beleuchtet hatten. Der ehemalige Rotlichtbezirk hat sich zu einem geschichtsträchtigen und unterhaltsamen Stadtteil gewandelt. Heutzutage ist das Viertel bekannt zum Einkaufen, Essen und Ausgehen. Es gibt über 200 Restaurants und Nachtclubs, bietet Musikveranstaltungen, hat beliebte Geschäfte und lokale Boutiquen. Während ich die Gelegenheit Nutze, der 5th Avenue entlang zu schlendern besucht Peter den Flugzeugträger USS Midway, der von 1945 - 1992 im Einsatz war und seit 2004 ein Museum ist. Der Flugzeugträger wurde für 3‘000 Seeleute gebaut und insgesamt dienten etwa 200‘000 Mann an Bord des Schiffes.

Auf dem Rückweg umrunden wir die Fiesta Island in der Mission Bay, Peter hat sie heute Vormittag mit dem Fahrrad umrundet und möchte sie mir zeigen. Die Ostseite der Insel ist beliebt für Freizeit-Wassersport - es gibt zum Beispiel eine Schanze und einen Slalomkurs für Wasserskifahrer - und auf dem Strassen-Rundkurs werden neben anderen Veranstaltungen gerne Läufe, Radrennen oder Zeitfahren durchgeführt.

27. Februar 2015
Die Old Town von San Diego ist eine Art lebendes Museum, nicht konsequent umgesetzt, aber ganz hübsch und wir sind überrascht, mitten in der Stadt sogar eine alte Ranch zu finden. Nach dem Besuch der Altstadt fahren wir nach La Jolla, wo es trotz ungastlichem Wetter unerschütterliche Wassersportler gibt, die Wellenreiten oder ganze Gruppen, die mit den Kanus hinausfahren – es scheint: gebucht ist gebucht, Wetter hin oder her.

Wir dürfen Rick und Lyndas luxuriöses Motorhome von Prevost besichtigen und staunen über die aussergewöhnliche Einrichtung. Fast überall sind Spiegel angebracht, welche Wände und sogar die Decke verschwinden lassen – und trotzdem ist es richtig wohnlich. Das ist ein spezielles Erlebnis, so etwas haben wir noch nie gesehen.

28. Februar 2015
Auf dem Weg zum Anza Borrego State Park stoppen wir beim Juwelier- und Uhrengeschäft Magic Touch. Auf der Suche nach einer Swatch-Servicestelle haben wir diese Adresse im Internet gefunden. Der Seniorchef, ein armenischer Juwelier, ist seit 25 Jahren in San Diego. Sein Sohn ist Uhrmacher und träumt davon, einmal in der Fa. Rolex arbeiten zu dürfen. Peter lässt die schwache Batterie seiner Swatch ersetzen, denn auf Reisen bevorzugt er diese leichte Uhr ohne jeglichen Schnickschnack.

(Foto aus Wikipedia von Man-Chung Tang)
Kurz vor Pine Valley fahren wir dann über die Pine Valley Brücke, welche ich unbedingt noch sehen und fotografieren wollte. Sie gehört zu den höchsten Brücken der Welt und wird im San Diego-Reiseführer „101 Things To Do“ als interessant gelistet. Doch leider ist der kleine Umweg sehr enttäuschend, einerseits ist das Wetter miserabel, andererseits sieht man beim Drüberfahren nichts von der Brückenkonstruktion und anhalten darf man auch nicht. Da müssten wir weit wandern oder fliegen, aber das steht nicht auf unserem Plan, vor allem nicht bei diesem Wetter. Deshalb recherchiere ich wieder einmal im Internet und finde in Wikipedia ein wunderschönes Bild mit Quellenangabe, das ich ohne Skrupel auf meinen Laptop kopiere.

Der kurvenreiche Highway 79 durch den Cuyamaca Rancho State Park ist als sehenswerte Strasse eingezeichnet und wäre es nicht so neblig und regnerisch könnten wir die Fahrt auch richtig geniessen. Auf 1500 müM zeigt das Thermometer 6•C und wir träumen vom Pizza backen, damit die Kabine schön aufgeheizt wird. Dass wir um den Lake Cuayamaca herumfahren sehen wir nur auf dem GPS, in Wirklichkeit bleibt uns das nämlich im Nebel verborgen. Unsere Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 50 kmh – erlaubt wären 90 ;)

Im Anza Borrego State Park ist das Wetter dann noch ganz angenehm und wir wandern gleich den 5 km langen Palm Canyon Trail, weil es nämlich morgen hier auch regnen soll. Neben blühenden Büschen und Blumen erspähen wir am Gegenhang einige Bighorn Sheep, nachdem uns andere Wanderer darauf aufmerksam machen.

Wenn sie sich nicht bewegen kann man sie kaum erkennen, aber durch die Kameralinse kommen sie ganz gut zur Geltung und beim genaueren Betrachten können wir ganze acht Exemplare ausmachen. Das ist der absolute Höhepunkt des heutigen Tages.

1. März 2015 - Borrego Springs
Gestern Abend ist ein Fahrzeug mit deutschem Nummernschild vorbeigefahren und wir haben uns gewundert, wer das wohl sein könnte. Heute beim Hinausfahren halten Claudia & John (www.wildjourney.de) bei uns an und wir freuen uns, dass wir uns kurz miteinander unterhalten können, obwohl wir dabei ziemlich nass werden.

2. März 2015 – Indio
Als erstes sucht Peter in der Palm Springs Region einen Platz, wo wir ein paar Tage bleiben können, damit er sein Rennrad bewegen kann. Im Moment haben wir zwar nicht gerade die gleichen Ideen, aber das soll ja schon mal vorkommen.

Der Campingplatz in Desert Hot Springs gefällt uns gut, denn er liegt am Rand der Wüste und direkt an der Strasse von Peters bevorzugtem Rundkurs. Nach einem kurzen Regenschauer setzen wir uns in die heissen Quellen um uns richtig aufzuheizen. Ab Morgen soll auch die Lufttemperatur abermals steigen und vermutlich werden wir uns dann schon wieder nach ein wenig mehr Kühle sehnen…

3. - 10. März 2015 – Desert Hot Springs
Dienstag:
Während unserer Sportwoche geht Peter praktisch täglich Radfahren. Mir stinkt es, immer dasselbe zu machen und deshalb wechsle ich ein wenig ab. Beim Joggen liege ich plötzlich auf der Schnauze, weil ich beim Trinken nicht auf den Untergrund geachtet habe. Riesenglück im Unglück habe ich trotz dem abgeschürften kleinen Finger, ich hätte grad so gut in einen Kaktus fallen können und das wäre dann ziemlich hässlich gewesen.

Mittwoch:
Dass ich mit dem Mountain Bike ständig bergauf gefahren bin bemerke ich erst als ich wende und auf dem Rückweg statt in die Pedalen zu treten die Bremse ziehen muss. Ich will hier keinen weiteren Sturz riskieren und fahre deshalb, was zwar nicht gerade meine Stärke ist, sehr langsam und vorsichtig.

Vom Visitor Center Thousand Palms unternehmen wir eine interessante Wanderung entlang der San-Andreas Verwerfung, wo die pazifische und die Amerikanische Platte aufeinandertreffen und regelmässig für Erdbeben sorgen.

Donnerstag:
Die Bergstation der mit Schweizer Technologie gebauten Rotair Seilbahn – CWA, von Roll Bern, Doppelmayr Thun und Frey AG Stans haben mitgewirkt - liegt auf 2590 müM im Mt. San Jacinto State Park. Bei der Rangerstation Long Valley erhalten wir gratis die Bewilligung für eine 8 km lange Rundwanderung zum Round Valley. Den Rückweg über den Höhenweg brechen wir aber ab, weil der Schnee sehr weich ist und wir deshalb zu tief einsinken. Schade, die Aussicht auf den zweithöchsten Berg Kaliforniens wäre bei diesem Wetter bestimmt beeindruckend gewesen. Im Park gibt es 200 verschiedene Tierarten, so viele wie sonst nirgends in einem Statepark. Wir sehen zwar ein paar von ihnen – aber ausser Vögel und Streifenhörnchen – nur im Film.

Am Abend hören wir plötzlich ein eigenartiges Surren, das wir im ersten Moment überhaupt nicht einordnen können. Peter meint, es könnte eine Drohne sein und als wir im Dunkeln dem Geräusch mit unseren Blicken folgen sehen wir uns in der Annahme bestätigt. Da oben, gar nicht allzu weit weg, leuchtet es rot und blinkt grün. Einer unserer Nachbarn scheint der Besitzer dieses Flugobjekts zu sein und es dauert knapp dreissig Sekunden, bis Peter aus dem Wohnmobil raus ist und neben dem Mann mit der Fernbedienung steht. Kurz darauf höre ich schon wie er Instruktionen erhält, um den Quadrokopter zu steuern. Er kommt ganz begeistert zurück und erzählt, wie einfach es sei, dieses Gerät unter Kontrolle zu halten.

Freitag:
Beim Visitor Center in Joshua Tree treffen wir Erika und Bert, die uns von ihrer gestrigen Wanderung im Nationalpark erzählen. So ersparen wir uns die Qual der Wahl und entscheiden uns für die gleiche Route. Der zweieinhalb Kilometer lange Aufstieg zum Ryan Mountain ist wunderschön und die Aussicht über den Park ist phänomenal, danke für den Tipp!

Auf dem Keys Lookout ist es so windig, dass wir den Ausblick gar nicht richtig geniessen können und bereits nach kurzer Zeit den Rückzug antreten.

Wir sind so froh über unser Motorrad, das uns schnell und einfach in diese wunderbaren Gegenden bringt. Damit sind wir wendig und haben nie Parkplatzprobleme.

Samstag:
Peter trifft einen anderen Radfahrer und fährt mit ihm die ganze zweistündige Runde zusammen. Meine kurze Joggingrunde verläuft heute glücklicherweise sturzfrei und ich bin wieder etwas zuversichtlicher als noch vor ein paar Tagen. Nach dem Dehnen kommt unser Nachbar Wolfgang vorbei um sich mit mir über unsere Homepage zu unterhalten. Er ist der Besitzer der Drohne, die er mit einer GoPro Kamera ausgestattet hat um damit Luftaufnahmen machen zu können. Mit 17 Jahren wanderte er von Deutschland zu Verwandten nach USA aus und wurde vier Jahre später in die Army einberufen. Er war Informationsspezialist in der US-Army, Fotoreporter und diente ein Jahr als Kriegsreporter in Vietnam (1969/70).

Zwischen elf und eins gibt es bei den „Modelhomes“ einen Tag der offenen Tür und es wird ein Hotdog mit Chips und Getränk offeriert. Wir können drei verschiedene Mobilheime besichtigen, die unter 50‘000 $ kosten und auf eine Parzelle im Campingplatz gestellt werden könnten. Beim Snack unterhalten wir uns angeregt mit einem Ehepaar aus Washington State. Der Mann hatte eine Spenglerei und seine Arbeit bestand aus dem Bauen von Kanälen für Heizungen – ein Thema, bei dem auch wir uns auskennen.

Am Nachmittag wollen wir in Palm Desert ein paar schöne T-Shirts zum verschenken kaufen, doch an der Shopping Meile "El Paseo" gibt es nur teure Markengeschäfte – wir hatten Souvenirläden erwartet - und das einzig passende, was wir finden, gibt‘s im Visitorcenter. Bei Shields kaufen wir nochmals Datteln ein und auf dem Rückweg fahren wir über die wellige Strasse zwischen 1000 Palms und Sky Valley. In den Kompressionen drückt es uns richtig zusammen und auf den Wellen heben wir beinah ab - nur Fliegen ist schöner.

Manfred ist ein anderer Nachbar mit deutschen Wurzeln und er ist mit seinem aussergewöhnlichen VW-Bus unterwegs. Was kann an einem VW-Bus schon so speziell sein fragt ihr euch sicher: Es ist die selber konstruierte ausziehbaren Klimaanlage und wir finden sie einfach genial! Manfred unternimmt viele seiner Reisen mit dem Fahrrad und hat noch so einiges geplant.

Sonntag:
Der Caliente Springs RV Park steht am Rand der Wüste und wir mögen ihn sehr, weil er nicht so "geleckt" ist. Das Wasser der eigenen heissen Mineralwasserquellen fliesst zuerst ins heisseste Spa und dann in zwei weitere, bevor es ins Schwimmbecken und zuletzt ins Sportbecken, wo jeden Nachmittag Volleyball-Matches stattfinden, gepumpt wird.

In der Nacht wurde die Zeit um eine Stunde vorgerückt, deshalb hinken wir der Schweiz momentan acht Stunden hinterher.
Im Spa verabschieden wir uns von unseren kanadischen Gesprächspartnern, die wir hier jedes Mal getroffen haben und tauschen Adressen aus. Sie besitzen ein florierendes Geschäft in Edmonton, das sie von Mai bis Oktober voll beansprucht und ihnen dafür im Winter Zeit zum Ausspannen lässt.
Wolfgang und Waltraud laden uns zum Apéro ein und wir lauschen äusserst gespannt ihren Geschichten. Es ist in der heutigen Welt beinahe undenkbar, dass sich zwei Menschen im zarten Alter von 17 und 22 Jahren begegnen, ein Jahr darauf heiraten und 60 Jahre später immer noch zusammen glücklich sind.

Montag:
Wir werdern von unseren Nachbarn herzlich verabschiedet und reisen nach einer sportlichen Woche in der Palm Springs Region weiter über Blythe an den Colorado River. In Blythe zeigt das Thermometer 34•C und wir sind beim Fahren dankbar für die Klimaanlage. Von da geht es gegen Norden und wir finden einen wunderschönen Platz am Colorado River, bis wir um 16.39 Uhr plötzlich via Natel einen Amber-Alarm erhalten, aus dem wir nicht schlau werden. Wir sind sehr verunsichert und entscheiden uns, auf einen Campingplatz weiter zu fahren. Später erfahren wir, dass ein Kind vermisst wird und die Meldung auf diese Weise verbreitet wird, was für uns natürlich kein Grund zur Aufregung gewesen wäre. Egal, der RV Park liegt direkt am Fluss, wir haben das 20 Aren grosse Gelände fast für uns allein und wir plaudern mit ein paar netten Leuten als wir in der Dämmerung am Wasser stehen und einen gut metergrossen Biber beobachten dürfen.

10. März 2015 - Lost Lake
Der Cattail Cove State Park liegt am Lake Havazu, wo wir uns vier Tage Ruhe in der Natur gönnen, bevor wir uns dann in Las Vegas ins Getümmel stürzen. Der Parker Dam bildet das südliche Ende des Stausees, der aus dem Colorado River entstanden ist.

Weil wir uns so nah bei einem Streckenabschnitt der historischen Route 66 befinden beschliessen wir spontan, mit dem Töff einen Tagesausflug zu unternehmen und von Topock über Oatman Richtung Kingman zu fahren. Oatman ist sehr touristisch und wir stoppen zum Shoppen, Fotografieren und genehmigen uns an der Bar im Oatman Hotel einen fetten Hamburger mit Zwiebelringen und hausgemachten Kartoffeln.
Auf den Rückweg kaufen wir mehr Feuerholz um nochmals Brote zu backen, die dann für die nächsten drei Wochen reichen sollten.
Nicht genug damit, dass uns gestern ein Gabelstapler mit etwa 100 kmh überholt hat. Heute kommt es noch dicker: wir sind auf der Autobahn I-40 mit 120 kmh unterwegs und werden mit ca. 130 kmh gleich von zwei Sattelschleppern überholt, vermutlich nicht mal mit Vollgas.

12. März 2015
Der 1964 erbaute Parker Staudamm mit Kraftwerk, am südlichen Ende des Lake Havasu, wird als der welttiefste Damm bezeichnet, weil 65 % seiner strukturalen Höhe unter dem Flussbett liegt.

Auf der kurzen Wanderung zum Whytes Retreat unternehme ich einen kurzen Abstecher in eine kleine Schlucht um ein paar fotografische Experimente zu tätigen, die jedoch etwas enttäuschend ausfallen. Da gelingen die Aufnahmen der kräftig Blühenden Kakteen wesentlich besser.

Wir entfachen ein Feuer und Sandy & Ron aus Mt. Shasta laden uns zu einem Glas Wein ein. Das heisst, sie schenken uns grad die ganze Flasche. Wir unterhalten uns über Reisen in ferne Länder, Motorradtouren und die Arktis und schenken den beiden zum Schluss frisch gebackenes Brot zum Frühstück.

13. März 2015
Die London Bridge in Lake Havasu war von 1831 bis 1968 die berühmte Brücke über die Themse und überspannt heute den Kanal des Colorado in der Wüste Arizonas. Der Kanal bildete eine Insel auf der es einen Campingplatz gibt sowie Möglichkeiten für verschiedene Freizeitaktivitäten. Stein für Stein von England transportiert wurde die Brücke in der originalen Form wieder aufgebaut und ist heute ein beeindruckendes Wahrzeichen der Stadt, das Touristen anlocken soll.

14. März 2015
Nach Bullhead City übernachten wir im Davis Camp County Park unterhalb des gleichnamigen Damms direkt am Colorado River. Hier ist es wesentlich ruhiger als auf einem gratis Casino Parkplatz im Spielerstädtchen Laughlin. Der Davis Damm am Ende des Mohave Sees ist der bisher kleinste aller Dämme des Colorado Flusses, welche wir gesehen haben und er ist leider für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Im Riverside Casino interessiert uns nur das Classic Car Museum - die Slot Mashines oder die Black Jack Tables können uns nach wie vor keine Sympathie abgewinnen.

16. März 2015 – Las Vegas
Organisationstag: Wir suchen einen passenden Lagerplatz für unser Wohnmobil, finden eine genügend hohe Waschanlage, vereinbaren Termine für eine kleine Reparatur am Wohnmobil und Peters schmerzenden Zahn, versuchen für unsere Freunde das gewünschte Dichtungsmittel zu kaufen – leider ohne Erfolg, erkundigen uns nach einem Reifenwechsel beim Motorrad und lassen die Batterie meines toten iPhones ersetzen! Dabei legen wir mit der BMW beinahe unbemerkt über 150 km zurück.

17. März 2015, St. Patricks Day
Las Vegas ist grün, denn so wird der St. Patricks Day gefeiert. Auch der Highroller leuchtet heute ausnahmslos nur in Grüntönen und sogar das Bier wird entsprechend eingefärbt. Wir bestellen sogar eine zum Motto passende Pizza mit grünem Anstrich - der frische Ruccola macht’s aus ;) Las Vegas ist eine verrückte Stadt und heute setzt sie noch einen oben drauf.

18. März 2015
Der Termin um 08.00 bei Campingworld zur Diagnose des Wasserdruck-Problems bei unserer Toilette bringt uns insofern etwas weiter als wir nun wissen, dass wir eine Marine-Toilette besitzen und allfällige Ersatzteile dafür im Marineshop bestellen könnten.
Peters Termin um 12.00 beim Zahnarzt ist auch nicht sehr erfolgreich. Man könnte den Zahn möglicherweise mit einer Wurzelbehandlung zu retten versuchen, ansonsten muss er gezogen werden. Wegen des bevorstehenden Flugs rät der Zahnarzt jedoch davon an, den Zahn schon heute zu entfernen. Also verschreibt er Antibiotika und als Alternative dazu schmerzstillende Tabletten, mit denen Peter nun versucht über die Runden zu kommen.

Auf dem Weg zum Valley of Fire begegnen wir bei einem Parkplatz unseren Österreicher Freunden. Gestern Abend hätten wir einander beinahe schon in Vegas getroffen, denn sie haben die Pizzeria inspiziert, in der wir nur eine Stunde später gespeist haben.

Wir campen beim Stewarts Point am Lake Mead und entfachen kurzentschlossen mit dem bei der Feuerstelle herumliegenden Holz ein schönes Feuer und grillen saftige Hühnerbrust. Es ist wunderschön und unglaublich ruhig, nach dem Jubel und Trubel in der Stadt eine richtige Wohltat.

19. März 2015 - Stewarts Point
Am Morgen früh fahren wir in den State Park und sichern und zuallererst grad einen Platz auf dem Atlatl Rock Campground. Dann wandern wir zur Fire Wave, wo man eigentlich nur bis zum Ende des Trails gehen sollte und nicht so wie ich, auf der Suche nach dem besten Fotopunkt, rund um die kleine Welle herum. Bei den White Domes, einer Sandsteinformation mit brillant kontrastierenden Farben, gibt es eine zwei Kilometer lange Rundwanderung, vorbei am Drehort einiger legendärer Filme.

Am Atlatl Rock besichtigen wir die 4000 Jahre alten Petroglyphen.

20. März 2015 - Frühlingsanfang im Valley of Fire State Park
Bei Seven Sisters und dem Petrified Log, einem etwa 150 Millionen Jahre alten versteinerten Baumstamm, stoppen wir zum Fotografieren.
Die Cabins wurden in den 1930er Jahren mit lokalem Sandstein durch das Civilian Conservation Corps gebaut und sie dienten den Reisenden auf dem Arrowhead Trail als Schutzhütten.
Der Einstieg zum Natural Arches Trail ist nicht beschildert und deshalb wandern wir etwa eineinhalb Kilometer im tiefen Sand des Flussbetts gegen Norden bevor wir beschliessen hier ein Selfie zu schiessen und umzukehren um die nachfolgend erwähnten kürzeren, aber gut bezeichneten und sehr beliebten Wanderungen unter die Füsse zu nehmen. In der Schlucht zum Mouse's Tank findet man hunderte von Petroglyphen an den schwarzen Wänden. Zur Rainbow Vista mit Blick in den gleichnamigen Canyon steigen wir über einen Bergrücken und geniessen am Ende des sandigen Weges die grandiose Aussicht.

Vom Parkplatz der Fire Canyon Road bestaunen wir den weissen Silica Dome mit seinem überraschend feurigen Ende. Dieser Wechsel von weiss zu rot an der Basis entsteht durch kleine Mengen von Eisen im Fels, die ihm diese rostigen Flecken verleihen.

Wir geniessen den lauen Abend, unterhalten uns mit Tom, dessen Frau Mona Vorfahren aus der Schweiz hat, und ihrem Sohn Hugh (12). Weil die Europäer Mühe hatten seinen Namen auszusprechen, nannten sie ihn während der Ferienreise kurzerhand Hugo.
Mit ein bisschen Holz grillen wir zwei feine Würste und verspeisen einen riesigen Salat dazu.

21. März 2015
Schon vor dem Frühstück machen wir uns mit Kamera und Feldstecher bewaffnet auf zum kurzen Marsch Richtung Arch Rock Campground. Wir hoffen hier eine Herde Longhorn Sheep vor die Linse zu kriegen, denn im Valley of Fire Statepark lebt amerikaweit die grösste Population dieser Tiere und der Camphost hat uns versichert, er hätte sie da schon ein paar Mal gesehen.
Doch wir sichten weder hier noch auf dem 2.4 km kurzen Marsch um den Elephant Rock irgendein gehörntes Tier- ausser den täuschend echt gemachten Hirschen aus Sandstein beim Eingang zum Campingplatz. Heute waren unsere Hoffnungen vielleicht ein wenig zu gross.

Der Statepark heisst ja Valley of Fire und es ist uns auch gelungen, tatsächlich ein paar feurige Aufnahmen zu knipsen.

Bei der Mile 8.0 Road fahren wir auf einen Platz hoch über dem See, in Sichtweite von Anni und Wolfgang, die schon seit ein paar Tagen hier stehen und mit denen wir am Lagerfeuer grillen und schwatzen. Einer der vielen Kojoten, die wir in der Nacht jaulen hören, geht in der Dämmerung fast unbemerkt, ziemlich nah an uns vorbei. Wegen der unzähligen Lichter von Las Vegas wird es hier gar nicht richtig dunkel.

Unsere Freunde haben uns schon gewarnt, es könnte am Wochenende etwas wild werden hier. Und in der Tat: nachts um halb elf rast ein PKW ganz in der nähe an uns vorbei und kurz darauf sehen wir, wie er im Graben unten stecken bleibt. Eine gute Stunde und viele gegenseitige Ratschläge später ist das junge Paar nach unzähligen vergeblichen Versuchen aus der misslichen Situation herauszukommen noch nicht weiter - wir haben auch keine Ahnung wie sie da wieder rauskommen und legen uns schlafen. Die Spuren werden morgen unsere Neugierde sicher befriedigen...

22. März 2015 - 8.0 Road
... In der Tat ist die Geschichte noch viel spektakulärer als wir angenommen hatten. Das Auto ist nicht einmal einen Meter vom Wohnmobil unserer Freunde weg über die Kante gesprungen, hat einen Moment fast senkrecht gesteckt und ist, nachdem der Fahrer Gas gegeben hat, gut fünfzig Meter weiter unter unserem Wohnmobil durch einen Busch und den weichen Untergrund gestoppt worden. Nachts um halb zwei klopft der Mann dann ganz verzweifelt bei unseren Freunden an und fragt, ob sie ihn herausziehen könnten. Das hätte gerade noch gefehlt. Der Typ stinkt wie eine ganze Kneipe und in den USA muss man äusserst vorsichtig sein beim Helfen, damit man nicht plötzlich für einen allfällig entstandenen Schaden haftbar gemacht wird. Zudem stehen die beiden sowieso zu weit weg in losem Geröll und da muss man aufpassen, nicht selber abzusaufen.

Am frühen Morgen bringt ihnen Wolfgang dann Wasser und eine kleine Schaufel. Peter stattet sie später mit einer grösseren Schaufel aus, damit sie den zu überwindenden einen halben Meter tiefen Graben zuschütten können. Sie schaffen es fast, bleiben aber nochmals stecken und warten nun auf die Hilfe ihrer Freunde, welche etwa 12 Stunden nach ihrem Ungeschick endlich eintreffen. Dann geht es allerdings, Dank unserem Abschleppmaterial und seinen vier kräftig schiebenden Kollegen, ruckzuck und sie sind wieder frei. Ende gut - alles gut. Hoffentlich war es dem jungen Mann eine Lehre, nicht mehr so sturzbetrunken in der Weltgeschichte herumzufahren.

23. März 2015
Auf dem Campingplatz in der Nähe von Boulder Beach sichern wir uns rechtzeitig einen grosszügigen Platz, klemmen das gelbe Zettelchen an den Pfosten und legen zwei Bunde Holz auf den Tisch, bevor wir in die Stadt fahren um ein paar Sachen zu erledigen. Als wir wieder zurückkommen ist das Holz weg und wir ärgern uns mächtig darüber, dass es uns gestohlen wurde. Peter entdeckt es dann später ganz zufällig, als er sich mit einem deutschen Paar unterhält, bei einem unserer Nachbarn in der Nähe seiner Feuerstelle. Wie dieser zurückkommt warten wir einen Moment, dass er sich bei uns meldet. Doch es geschieht nichts dergleichen und als Peter ihn dann stellt meint er nur aufgebracht, weshalb wir es denn auf und nicht unter den Tisch gelegt hätten - ??? Egal, wir haben es wieder und können morgen Abend noch ein letztes Feuer entfachen und unsere Steaks mit Kartoffeln grillen. Der betreffende Nachbar reist dann am Morgen – offenbar schuldbewusst – drei Tage früher als geplant ab. Na, das ist sein Problem.

24. März 2015 – Am Lake Mead
Peter dreht eine Runde auf dem 35 Meilen langen Radweg. Das Wetter ist geradezu ideal, denn es ist leicht bedeckt und dadurch nicht so heiss. Unterwegs trifft er auf einen etwa gleich schnellen ehemaligen Triathleten, der sich freut, ihm an der Radstrecke ein paar Details zu verraten und die beiden geniessen es, nicht alleine radeln zu müssen.

25. Februar 2015 – Las Vegas KOA at Sams Town
Wo sonst wie in Las Vegas können sich Transvestiten so frei und unbeschwert bewegen. In der Pizzeria treffen sich um die dreissig als Frauen gekleidete Männer und während wir noch rätseln, welche Toilette die „Damen“ wohl benutzen, werde ich beim Warten ganz höflich gefragt „Is there a line at the ladie’s?“ … somit wäre auch diese Frage geklärt.

26. März 2015
Manfred, ein Schweizer, ist in den 70er Jahren nach Kanadas Westen ausgewandert. Als ehemaliger Banker hat er dort nicht nur ein Ferienresort aufgebaut, sondern auch in der Holzindustrie gearbeitet und in Britisch Columbia eine gutgehende Bäckerei gegründet die er später verkaufte. Aber so ganz ohne backen kann er trotzdem nicht sein und deshalb hat er an seinem neuen Wohnort am Colombia River wieder damit angefangen. Er ist zwar bereits 72, doch mehr als einen Monat Urlaub gewähren ihm seine Kunden nicht – zu sehr vermissen sie seine leckeren Spezialitäten. Seiner Frau kommt das sehr gelegen, denn länger will sie gar nicht reisen.

Der 04.10 pm Bus bringt uns zum Harrah’s und um 06.00 pm treffen wir uns mit Zellis zum Pizzaessen im Flour & Barley’s. Sie bringen uns ein tolles Geschenk mit und wir freuen uns riesig über das Las Vegas-Nummernschild.
Die Wassershow beim Bellagio passt für uns genau zum Thema: „It’s time to say goodbye“ – das tun wir nämlich, wir verabschieden uns von Anni und Wolfgang und diesmal haben wir keine Ahnung, wann wir einander wieder einmal treffen werden.

28. März 2015
Ein geheimer Wunsch geht auch noch in Erfüllung: Zusammen mit Joellen und Gary besuchen wir die Cirque du Soleil Show Mystère und sind absolut begeistert von der komplexen Darbietung.
Der Vulkan spukt heute um 9 pm leider nicht, denn vermutlich gab es entweder eine Überbelastung des Stromnetzes oder irgendwo einen Kurzschluss, der verschiedene Lichtreklamen, einen Teil der Strassenbeleuchtung ausschaltete und eben auch das Vulkan-Spektakel verhinderte.
Am Strip gibt es 15 der 25 grössten Hotels der Welt mit über 62‘000 Zimmern, in der ganzen Stadt stehen 150‘000 Hotelzimmer zur Verfügung.

Das Eastside Cannery Hotel und Casino gleich neben dem Campingplatz ist tagsüber ein fast unscheinbares, ja sogar eher hässliches Gebäude. Doch in der Nacht sitze ich draussen und schaue dem Farbenspektakel zu, die Kombinationen der horizontal angeordneten Lichterketten sind schier endlos und faszinieren mich jeden Abend von neuem.

30. März 2015
Ausser dem Parken im Storage, wo wir unser Wohnmobil für sieben Wochen abstellen, klappt alles ausgezeichnet. Ich fahre beinah einen Trägerpfosten um – nur gerade fünf Zentimeter trennen das Fahrzeug von diesem „Kraftakt“. Es ist ziemlich eng neben dem Wohnwagen und weil wir genügend Raum lassen wollen um zum Batteriefach zu gelangen versuchen wir so nah wie möglich an den beiden Pfosten zu stehen. Als Peter zur Taxifahrerin Tammy sagt, sie hätte auch noch einen strengen Job meint sie „No, that’s a piece of cake“ und als ihre Disponentin sie fragt, als sie einen neuen Auftrag erhält, wie lange sie denn für die Fahrt mit uns zum Flughafen noch braucht, sagt sie ohne zu zögern „acht Minuten, elf Sekunden“. Vermutlich liegt sie mit dieser Schätzung sogar ziemlich nah, denn sie hat uns zu Beginn gesagt, es dauere etwa 15 Minuten. Sie lädt uns gleich beim Edelweiss Check-In ab, so müssen wir nicht weit gehen und obwohl wir sehr früh dran sind, ist auch die Wartezeit kurz.

Der Flug startet bei 35°C kurz nach drei Uhr nachmittags und bereits etwas mehr als zehn Stunden später erreichen wir das windige und 11°C kalte Zürich. Ausser der letzten Viertelstunde ist der Flug recht ruhig und sehr angenehm.

Wir freuen uns auf den kurzen Heimaturlaub.

© by Peter und Ruth Zaugg | Das Kopieren und/oder Weiterverwenden von Inhalten ist untersagt. | Website © 2017 by x1024.ch