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2017
Frankreich (-Pyrenäen)

Reiseberichte

Motorradreise nach Frankreich (-Pyrenäen) - 18. - 28. Juni 2017

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Frankreich (- Pyrenäen)

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Motorradreise nach Frankreich (-Pyrenäen) - 18. - 28. Juni 2017

18. Juni 2017
Abfahrt um 08.00 in Oftringen. Peter H., René und Anita begleiten uns auf der Reise in die französischen Pyrenäen.

Nach der Autobahnfahrt Richtung Vallorbe - Vallée de Joux, erleben wir bei prächtigem Wetter eine wunderschöne Fahrt durch den französischen Jura.

Unser erster Übernachtungshalt ist im Best Western Hotel in Bourg-en-Bresse (DZ € 110.--/Frühstück € 15.--/Pers.)

Mit Anita besuche ich die Kirche "Notre Dame" und weil es Sonntag ist drücken wir uns die Nasen an den Schaufenstern platt ;)

19. Juni 2017
Frühstück gibt es ab 07.00 Uhr. Wir sind bei den ersten, weil es wieder heiss wird heute und es sich in der Kühle leichter fährt.

Die Strecke führt uns während ca. 260 km über wunderbare Bergpässe. ensationelle, berechenbare Kurven machen das Motorradfahren zu einem reinen Vergnügen. Beim zweiten Restaurant-Halt wird es heiss und wir sind froh, dass es bis nach Issoire nur noch etwa 20 km sind.

Hotel Ibis Issoire (€ 79.-- pro Zimmer – Frühstück € 9.90/Person)

20. Juni 2017
Von Issoire bis Grèze

Wir starten wiederum bereits um 08.30

Die Fahrt durch den "Parc des Volcans de l'Auvergne" ist wieder wunderschön und wir geniessen die Kühle in der Höhe.

In Figeac sind viele Hotels bereits ausgebucht und deshalb suchen wir über "Booking.com" eines mit guter Bewertung in der Nähe. In den Schlossgemäuern im "Le Grézalide" finden wir drei Zimmer zu einem angemessenen Preis.
Es gibt sogar einen Swimmingpool und wir geniessen die unerwartete Erfrischung im kühlen Nass.
(Hotel € 80.--/DZ, € 32.--/Menu)

21. Juni 2017
Von Grèze bis Condom

Die letzte halbe Fahrt-Stunde ist bei 37 Grad beinahe unerträglich und wir sind froh, als wir in der Stadt ankommen und bald ein Hotel finden.

So bleibt uns ausreichend Zeit zum Ausruhen, einen Apéro zu trinken und das Städtchen zu besichtigen.

In der Altstadt findet ein Strassenfest statt und wir haben spontan die Idee, im Restaurant in der kleinen Gasse zu speisen. Alles sieht so einladend aus und die Paella in der riesigen Pfanne entfacht unseren Appetit. Leider sind schon alle Plätze reserviert. So machen wir uns etwas enttäuscht auf die Suche nach einem anderen feinen Restaurant. Interessanterweise wird uns ohne zu zögern das „Continental“ empfohlen, also dasjenige wo wir auch nächtigen. Wir werden nicht enttäuscht und lassen es uns gut gehen.

Hotel Continental (€ 80.-- pro Zimmer, Frühstück € 9.--/Person)

22. Juni 2017
Am frühen Morgen befürchten wir noch, dass es heute 37 Grad heiss werden könnte. Doch wir haben Glück, dass es bedeckt ist und Hochnebel in den Bergen hängt.

Die Übernachtung buchen wir von unterwegs weil wir das Gefühl haben, die Hotels könnten ziemlich gefragt sein.

Bereits um drei sind wir in Laruns. Bis es Nachtessen gibt dauert es so lang, dass wir ins in der Bäckerei, der Metzgerei und dem Käseladen mit Leckereien eindecken und diese zu unserem Drink im Restaurant als Apéro verdrücken.

Das hat dann halt zur Folge, dass uns zum Nachtessen ein Salat mit Pouletstreifen in der Tapas Bar vollkommen genügt. 5 x das gleiche – kommt bei uns selten vor ;)

Als Schlummertrunk genehmigen wir uns einen einheimischen Rotwein in der Unterkunft.

23. Juni 2017
Wir starten die heutige Etappe im dichten Nebel. Im Tal und bei der Anfahrt zum Col d'Aubisque ist es so neblig, dass wir manchmal kaum bis zum Vordermann sehen und sogar das Gefühl haben, dass es leicht regnet. Oben werden wir dann mit Sonnenschein und einer tollen Aussicht auf das Nebelmeer entschädigt.

Auf dem Col du Tourmalet gibt es viel Betrieb, über den Col d’Aspin kommen wir nicht aus dem Nebel heraus. Der schönste Pass, mit neuem Belag und im strahlenden Sonnenschein, ist der vierte, „Col de Peyresourde“.

Peter, Anita & ich bestellen einen Kir mit Pêche, Myrtilles & Cassis. Weil der Kellner die beiden roten Getränke nicht auseinanderhalten kann probiert er kurzerhand den einen, ersetzt ihn durch einen neuen und trinkt das probierte Cüpli grad selber.

Wir übernachten im Hotel d'Etigny in Luchon (€ 50.--/DZ - € 47.-- EZ, Frühstück € 10.-- pro Person)

24. Juni 2017
Von Luchon de Bagnères über Col du Portillon (F/E), Col de Menté den Col de Portet d’Aspet, Col de Port (1249 müM) nach Quillan

Wieder ist es neblig und so feucht als ob es leicht regnet, aber um die Mittagszeit wird es ein wenig freundlicher und wir geniessen die wunderschöne Strecke dem wilden Flusslauf entlang.

Im Hotel La Chaumière haben wir 2010 schon genächtigt und es ist auch diesmal, rein zufällig, wieder unsere Wahl. (€ 69.--/DZ & € 12.-- pro Person fürs Frühstück)
Noch immer erinnern wir uns mit einem Schmunzeln an die damalige deutsche Version der Speisekarte mit einem Gericht mit „Schweine-Sprunggelenk“…

Diesmal haben wir Zeit, uns das hübsche Städtchen anzusehen und beim Schlendern durch die engen Gassen gibt es das eine oder andere spannende Fotosujet oder auch eine Unterhaltung mit dem holländischen Antiquitäten-Händler.

25. Juni 2017
Quillan nach Millau

Kurz vor der Stadt sehen wir schon das imposante Bauwerk, das diese Gegend prägt: Das Viadukt von Millau führt über den Fluss Tarn, respektive grad übers ganze Tal. Die Brücke ist mit 2460 Metern die längste Schrägseilbrücke der Welt und sie wurde im Dezember 2004 in Betrieb genommen. Wir sind schon einmal darüber gefahren, hatten damals aber nicht die Möglichkeit, die aufsehenerregenden Stützpfeiler und die gesamte Konstruktion zu bewundern.

26. Juni 2017
Peter H. hat feiert heute einen runden Geburtstag und als Geschenk gibt’s bereits zum Frühstück eine reiche Geburtstags-Schoggimousse-Torte ;)

Von Millau fahren wir durch die Georges du Tarn bis zur Quelle des Flusses.

Es macht immer ums Regnen herum, aber glücklicherweise erwischt es uns erst etwa 25 km vor dem Ziel. Wir werden ziemlich nass bevor wir im Golfhotel Domaine de Barres bei Langogne ankommen.

27. Juni 2017
Langogne - Aix-les-Bains, (ca. 285 km)

In Goudet ist kürzlich ein böses Unwetter vorübergezogen und das Wasser hat sogar ein ganzes Haus mitsamt dem Hausrat verwüstet. Von der Waschmaschine übers Buffet und das Fahrrad liegt alles auf einem Haufen im Geschiebe.

Wir haben wetterbedingt die kürzeste Strecke eingegeben und dies führt uns über wunderschöne Landstrassen mit kaum Verkehr.

Der Tunnel du Chat gesperrt und wir müssen deshalb über den gleichnamigen Pass ausweichen - glücklicherweise. Denn von da geniessen wir einen wunderschönen Blick über den See, wo gegenüber unser Tagesziel, Aix-les-Bains, liegt.

Der Ort ist sehr touristisch und die Suche nach einem passenden Hotel gestaltet sich schwieriger als gedacht. Das Hotel L'Azuréa ist nicht unsere erste Wahl, hat aber noch genügend freie Zimmer (€ 56.--/Studio-Appartement, Frühstück € 6.50/Pers./PP 6.--)

28. Juni 2017
Via Grenoble fahren wir bereits heute retour über Genf nach Hause (440 km)

Geplant war eigentlich eine schöne Pässefahrt über Col de la Croix de Fer und Col de la Madeleine bis kurz vor Annecy und am folgenden Tag wollten wir über die Berge bis ins Wallis, um am Freitag – ebenfalls auf Nebenstrassen über Col de la Croix, Pillon und Schallenberg – gemütlich nach Hause zu reisen.

Das Wetter lässt dies nicht zu und deshalb beschliessen wir in Grenoble kurzerhand, den Rückzug anzutreten und zumindest einmal bis nach Genf zu fahren.

Bei der Mittagsrast am Genfersee erwägen wir noch einige Optionen, unter anderem ein gemütliches Fischknusperli Menu auf dem Mont Vully, um nachher frisch gestärkt nach Hause zu fahren. Eine „Google-Konsultation zeigt uns jedoch, dass die Küche wochentags leider erst ab 18.00 Uhr wieder geöffnet ist und das würde dann doch etwas zu spät. Deshalb starten wir auf der Autobahn durch und halten erst wieder nach Bern, gerade bevor es fürchterlich zu stürmen beginnt.

Kurz nach dieser Rast im Grauholz wird es dann für uns noch ziemlich ungemütlich. Bis heim werden wir so richtig nass – die Kleider halten das zwar locker aus, doch die Sicht ist wegen den beschlagenen Brillen und Helmgläsern ziemlich prekär und wir sind froh, dass wir ohne grössere Probleme nach Hause kommen.

Nach der nicht geplanten Monsteretappe sind wir um 19.15 wieder daheim und schauen auf eine von wunderschönen Landschaften und Strecken geprägte, harmonische Reise zurück.

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